Art-icles II

LASST ES LEUCHTEN…

das kind im manne – wie die kette der tanne
die augen und herzen – wie am kranze die kerzen
das lächeln der zähne – wie im ofen holzspäne

der kinder gesichter – wie die städte die lichter
die ketten am hals – wie die sterne des alls
die freundschaften fern – wie den heiligen stern

die zeit in sekunden – und vergangene stunden
die gräber der ahnen – und der enkel laufbahnen
die ruhenden felder – und die rauhreifen wälder

die lust am leben – und die freude am geben
die familie weltweit – und gemeinsame zeit
den ganzen planeten – und an silvester raketen!

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch aus einem schönen 2013 in ein sensationelles und ereignisreiches 2014 wünscht Euch Euer

Oli

Art-icles I

Den Auftakt der „Art-icles“-Serie macht das multinationale und multilinguale Kunstprojekt Playing For Change. Ehrlich gesagt kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, wie und wann genau ich auf diese sagenhafte Idee gestoßen bin, aber es war noch vor Release der ersten CD und DVD. Mittlerweile habe ich alle Releases im Regal und dutzendfach weiterempfohlen und verschenkt.

Grundidee, Titelauswahl und Künstler sind für mich phänomenal und die Zeit, Energie und Emotionen die in jedem einzelnen Titel und Video stecken sind grandios. Zum Glück ist die Website mit dem Projekt ebenfalls gewachsen und es lohnt sich die diversen Texte zu der Grundidee von „PFC“ und seinen Künstlern komplett zu lesen. Zwischendurch hatte ich mal die Angst, das dank der mächtigen amerikanischen Musikindustrie das ganze zu weit in Richtung Kommerz abrutschen würde und die kurzfristigen „Ausbeutungsversuche“ waren sicherlich auch vorhanden. Doch gerade in dieser Phase bewiesen die beteiligten Künstler, worum es Ihnen wirklich geht.

Ich denke jedoch auch ohne irgendwelche Texte gelesen zu haben und Hintergrundinformationen zu besitzen haben die Onlinevideos zu den einzelnen Titeln eine solch starke Aussagekraft um die entsprechenden einzelnen Messages zu verbreiten und allen Emotionen weit über die des eigentlichen Musiktitels hinaus auszulösen. Um dies am eigenen Leib erfahren zu können empfehle ich Euch an dieser Stelle einfach mal eine kleine Auswahl meiner persönlichen Highlights der letzten Jahre:

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In diesem Sinne “Straight from the (he)art to the heart”

Art-icles – Prolog

Kunst und deren eigentlicher Wert definiert sich für mich in keinster Weise über deren Popularität, Verkaufszahlen oder Preis, sondern immer über den emotionalen Wert, den sie für mich selbst hat. Die vermittelte Inspiration und Emotion sind hierbei die wirklich wichtigen Faktoren und nicht der perfekt gespielte Akkord, die exakte Komplementärfarbe, das originalgetreue Filmset oder gar die investierte Menge an Zeit und Geld.

Ich hasse den Satz „über Geschmack lässt sich streiten“ noch mehr als das berühmte „wer trifft hat recht“ und versuche das auch ständig so zu leben und vermitteln. Natürlich mache ich auch den ein oder anderen Witz über diverse Filme, Musiker und vor allem TV-Serien, aber aus ein wenig Sarkasmus würde bei mir nie Abneigung oder ein direkter Angriff auf eine Person entstehen, nur weil sie andere Kunst mag als ich. Ich gehe immer davon aus, das Sie davon ebenso tief berührt und inspiriert wird wie ich. Je nach Grundstimmung würde ich demnach auch fast täglich eine unterschiedliche persönliche TOP10 der Filme, Schauspieler, Regisseure, Alben, Musiker, Produzenten, Maler und Künstler niederschreiben.

Die wichtigste Kunstform ist für mich sicherlich die Musik und ich umgebe mich damit in der Regel mindestens 50% meines Tages. Deren Auswahl ist, auch wenn zumeist nur im Hintergrund, immer absolut bewusst und selektiv und somit existieren Radio MTV und VIVA eigentlich nicht. Es kommt gleichzeitig immer seltener vor, das ich auf neue Musik-Künstler wirklich anspringe oder gar mal ein ganzes Album als konzeptionell und inhaltlich durchgehen hochwertig empfinde.

Unter dieser Kategorie gibt es zukünftig für den Leser zum einen Kunst die mir wirklich wichtig ist und die ich persönlich für groß bis großartig empfinde und zum anderen meine ganz persönliche Meinung zu aktueller und neuer Kunst nach gelegentlichen Kinobesuchen oder YouTube-Sessions.

In diesem Sinne „Straight from the (he)art to the heart“

Collectors edition I

Je nach Körperhaltung der Figur sind sie nur 20-30 Zentimeter groß, aber während Ihrer Basketballkarriere waren sie absolute Größen Ihrer Sportart und wurden zu Legenden. Die „McFarlane’s Sport Picks: NBA Legends Series“ hat 2005 damit begonnen, diesen Legenden ein Denkmal zu setzen.

Warum McFarlane vor 3 Jahren die Serie eingestellt – oder wie ich immer noch hoffe nur pausiert – hat, verstehe ich bis Heute noch nicht, denn die Liste der NBA Legenden ist deutlich länger als die Liste der bisher erschienene Figuren. Man stelle sich vor, es gäbe irgendwann jeden Spieler aus der Basketball Hall of Fame als McFarlane’s Sport Pick Figur, ein Traum für jeden Sammler und Basketball-Enthusiasten. Aber dieser Traum platzt ja leider nicht nur an den Plänen des Herstellers, sondern auch an den Lizenzen der einzelnen Spieler und Weltfirmen. Wer z.B. jemals ein Produkt mit Michael Jordan veröffentlichen wollte, kann mit Sicherheit ein lautes und teures Lied davon singen.

Mittlerweile habe ich die Lücke in der 25 Spieler umfassenden Serie im wahrsten Sinne des Wortes absolut minimieren können. Mir fehlt nicht nur nur noch eine einzige Figur um die Sammlung zu komplettieren, sondern gleichzeitig auch noch der mit Abstand kleinste Spieler in der Liste. Der nur 5’7“ große Anthony „Spud“ Webb hatte seinen emotionalen Höhepunkt in der 12 jährigen NBA-Karriere sicherlich, als er vor heimischer Kulisse den damaligen amtierenden Slamdunk Champion und Teamkollegen von Spud, Dominique „Human Highlight Film“ Wilkins auf spektakuläre Art und Weise vom Slamdunk-Thron stoß. In meiner Vitrine ist er seither leider noch nicht wieder gelandet.

Serie 1:
Bill Walton
Julius Erving
Larry Bird
Pete Maravich
Willis Reed
Wilt Chamberlain

Serie 2:
Clyde Drexler
Ervin Johnson
Iseah Thomas
Jerry West
Oscar Robertson
Walt Frazier

Serie 3:
Bill Russell
David Robinson
Dominique Wilkins
Earl Monroe
James Worthy
Moses Malone

Serie 4:
Elgin Baylor
George Gervin
Julius Erving
Larry Bird
Patrick Ewing
Spud Webb

Serie 5:
Dan Majerle
Hakeem Olajuwon
Joe Dumars
John Havlicek
Karl Malone
Magic Johnson

In diesem Sinne “Viva la Collection!“

Collectors edition – Prolog

Als bekennender Jäger & Sammler und vor allem Haptiker zieht sich die Sammelleidenschaft wie ein langer roter Faden durch mein gesamtes bisheriges Leben. Ich habe sicherlich nicht immer und alles gesammelt, aber wenn dann mit absoluter emotionaler, zeitlicher und leider meist auch finanzieller Hingabe. Das schöne jedoch rückblickend ist, das ich mich auch Heute noch für so ziemlich jede Sammlung meiner Jugend faszinieren und mit Ihr identifizieren kann.

Alles hat sich in den Jahren weiterentwickelt aber die Grundthemen sind ebenso erhalten geblieben wie die Mengen, die Akribie und der Enthusiasmus. Von TKKG über ??? zu über 100 Hörbüchern, von Panini Fußball Stickern zu über 1.000 Upper Deck Basketball Trading-Cards, von Playmobil Cowboy & Indianer zu über 20 Kilo Lego Ritter, von Plastiksoldaten zu über 200 McFarlane-Figuren, von Schallplatten zu über 1.000 CDs, von VHS zu über 500 DVDs und von Disketten zu über 250 PS3-Spielen.

Regale, Vitrinen, Speicher und Keller sind voll davon und ich denke auch nicht ansatzweise daran damit in absehbarer Zeit aufzuhören, oder gar auf „digitale Sammlungen“ umzusteigen. Filme auf Festplatte, Musik auf dem MP3-Player und Spiele via Download sind für mich absolut unemotional und so lange mir die Industrie noch eine Wahl lässt, werde ich bei wahrlich wichtigen Dingen und Meisterwerken immer ins Regal greifen!

Unter „Collectors Edition“ gibt es für Euch Leser zukünftig immer wieder kleine Einblicke in meine diversen Sammlungen, hier und da dekoriert mit mehr oder weniger lauten Hilferufen zu den kleinen noch vorhandenen Lücken.

In diesem Sinne „Viva la Collection!“

Hoops with boobs I

Danke kann man im Leben eigentlich nicht oft genug sagen und auch wenn ich sehr vielen vieles zu verdanken habe, so bin ich an manchen Stellen dann doch eher introvertiert und des Öfteren mal nicht in der Lage spontan Freude oder Dank zum Ausdruck zu bringen. Was nun folgt liegt nunmehr ca. 15 Jahren zurück und wahrscheinlich können nur sehr wenige Personen aus meinem heutigen Freundeskreis überhaupt etwas mit dem Namen anfangen. Aber noch überraschender dürfte es für den betreffenden Menschen selbst sein hier und in diesem Zusammenhang seinen Namen zu lesen, sofern er dies überhaupt jemals entdeckt oder darauf gestoßen wird, denn wir haben uns schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

Die bisher wohl mit Abstand wichtigste Person meiner gesamten Laufbahn als Basketballer und vor allem als Basketball Coach ist und bleibt Andreas „Bongo“ S. und ich Pappnase habe ihm das bisher glaube ich weder gesagt noch gedankt… Innerhalb nur eines Jahres (ich muss damals ca. 17 1/2 gewesen sein) lehrte er mich auf seine ganz eigene Art und Weise so ziemlich jeden Grundpfeiler meiner heutigen Basketballausbildung- und Philosophie. Im Sommer, auf dem damals noch hart umkämpften Neckargemünder Freiplatz, die harte und konzentrierte Arbeit, ebenso wie Hingabe, Leidenschaft, Fairness und Bescheidenheit. Und im Winter bei duzenden Videoabenden und Gesprächen die Liebe zum Spiel und seinen Details, das Spielverständnis und den inneren Drang immer und immer mehr über dieses Spiel zu lernen, es zu verstehen und es anderen zu vermitteln.

Einen anständigen Unterhandkorbleger mit Links habe ich zwar trotz größter Bemühungen nie gelernt – das ist auch schwer, wenn man nach 12 Jahren Fußball zum Basketball wechselt (aber das ist eine ganz andere Geschichte) – aber ich bin mir 100% sicher viel mehr und wesentlich wichtigeres für mich und meine Spielerinnen aus diesem Jahr gezogen zu haben!

In diesem Sinne „BIG THX @ BONGO!“

Haters gonna hate I

Der Umgang mit Waffen und Waffensystemen ist und bleibt die Kernkompetenz eines Soldaten und der Kern seiner Berufsausbildung besteht aus dem effektiven Töten bei gleichzeitiger Erhaltung der eigenen Unversehrtheit. Die potenzielle Vernichtung von Menschen und deren materiellen Existenzen, sowie die Eroberung lokaler Resourcen sind hierbei auch Heutzutage noch zentrale Punkte des allgemeinen Aufgabengebiets. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer sind sich über dieses Berufsbild und Sinn und Zweck des Berufes absolut im Klaren. Der Arbeitnehmer wählt, im Gegensatz zur Vergangenheit, diesen Beruf sogar 100% freiwillig und bewußt und wird durch Medien und Öffentlichkeit vorab und transparent wie noch nie zuvor in der Geschichte aufgeklärt.

In 13 Jahren KFOR kamen tragischerweise 27 Soldaten in Ausübung Ihres Berufes ums Leben und in 11 Jahren ISAF waren es sogar 52 Soldaten die für unser Land gestorben sind. Jeder dieser Toten ist definitiv ein Toter zu viel und diese schreckliche Liste liese sich beliebig um die große Menge an physisch oder psychisch „verwundeten“ Soldaten erweitern. Aber schaut Euch doch mal bitte den ersten Absatz dieses Textes an und setzt diesen ins Verhältnis zu durchschnittlich 5 toten Soldaten pro Jahr bei den beiden größten Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Es sterben zum Beispiel mehr Personen pro Monat auf Deutschen Baustellen mit Hammer und Kelle in der Hand… aber die schaffen ja nur Wohnraum und keinen Weltfrieden!

In diesem Sinne: Practice what you preach Germany!